So profitiert der Mittelstand von der Amazon Cloud

Im Mittelstand sind zunehmend effiziente Konzepte für die Digitalisierung gefragt. Public Clouds wie die Amazon Cloud erleichtern die Entwicklung zukunftsfähiger IT-Landschaften.

Analysten, Business- und IT-Manager sind sich einig: Eine gelungene digitale Transformation entscheidet auch im Mittelstand über langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Geschäftserfolg. Um den erforderlichen Wandel zu schaffen, sind neue, agile und dynamische Infrastrukturen gefragt. Flexibles Cloud-Computing, z.B. mit der Amazon Cloud, gewinnt an Bedeutung. In Kombination mit historisch gewachsenen IT-Landschaften entstehen hybride und Multi-Cloud-IT-Landschaften. Diese verzahnen lokale IT-Infrastrukturen, gehostete Systeme und Private Clouds mit den Ressourcen und Services aus der Public Cloud.

Was in der Theorie logisch klingt, bedeutet für den Mittelstand jedoch eine recht komplexe Herausforderung: Die Integration einer Public Cloud in bestehende Infrastrukturen verlangt spezifisches Know-how. Doch entsprechend gut ausgebildete Fachkräfte sind schwer zu finden. Hinzu kommt die Frage, wie Unternehmen mit ihren Legacy-Anwendungen innerhalb eines Multi-Cloud-Ansatzes umgehen: Anwendungen können entweder unverändert in die Cloud übertragen werden (Lift-and-shift). Oder sie werden auf die neue Plattform angepasst (Re-Platforming).

Außerdem müssen Unternehmen auf die Einhaltung eines bestimmten Budgets achten und die für sie optimale Balance aus Kosten und Leistung ermitteln. Darum setzen immer mehr mittelständische Unternehmen auf die Beratung und die Hilfestellung von Multi-Cloud-Dienstleistern oder Managed Public Cloud Providern.

Es geht ja nicht darum, den Kunden irgendwie den Zugang zur Public Cloud zu ermöglichen, sondern um die Entwicklung einer Lösung, die exakt auf seine speziellen Anforderungen zugeschnitten ist.

Maik Rosengart, Senior Product Manager, PlusServer GmbH

Amazon Cloud und Co.: Public Clouds werden zur Plattform für Innovation und Dynamisierung

Aktuelle Studien belegen, dass Public-Cloud-Dienste wie AWS, Google Cloud oder Azure bei IT-Verantwortlichen an Beliebtheit gewinnen – Tendenz steigend. Doch was macht Public Clouds so beliebt?

  1. Public Clouds dienen als praktische Erweiterung der lokalen Infrastruktur. Sie überzeugen mit lokalen Pay-per-Use-Abrechnungsmodellen, Global Delivery, Anbindung an mobile Geräte, Zugriff auf verteilte Ressourcen wie bei IoT-Applikationen, Verarbeitung riesiger Datenmengen in Big-Data-Szenarien und schnellere Time-to-Market.
  2. Public Clouds dienen als Plattform für Innovation und Dynamisierung. Sie bieten komplette Entwicklungsplattformen im PaaS-Modell (Platform as a Service), Cloud-native Services (Microservices), vorgefertigte Module für digitale Anwendungen wie IoT, Big Data, Social Media, Business Analytics oder Künstliche Intelligenz (KI).

Der immense Umfang an Services und Tools ist ein großer Vorteil der Public Cloud, erhöht jedoch auch die Komplexität für Unternehmen. Um die Gesamtheit der Möglichkeiten zu erfassen und effizient zu nutzen, ist eine ausgeprägte Expertise erforderlich. Zudem können die sehr differenzierten Abrechnungsmodelle der Public-Cloud-Anbieter für die Anwender schnell unübersichtlich werden. Ein professionelles Monitoring der Nutzung und Auslastung der Cloud-Ressourcen ist essentiell. Sonst können Unternehmen nicht optimal reagieren und von den Kostenvorteilen profitieren.

Die Vorteile Cloud-basierter Services für den Mittelstand

+ Kosteneffizienz: Amazon Cloud und andere Anbieter stellen nur die genutzten Services in Rechnung (Pay-per-Use). Vorherige Investitionskosten entfallen komplett.

+ Verfügbarkeit: Unmittelbarer Zugriff auf die Services erlaubt Umsetzung neuer Ideen und schnelle Reaktion auf Marktveränderungen.

+ Netzwerk: Beispiel Amazon Cloud: innerhalb von 18 geografischen Regionen in 54 Availability Zones verfügbar = kurze Übertragungswegen, geringe Latenzzeiten.

+ Auswahl: Breite Palette an Services, die kontinuierlich weiterentwickelt werden.

+ Flexibilität: Agiles und skalierbares Handeln möglich, da Kapazitäten jederzeit flexibel hinzugefügt oder weggenommen werden können.

Amazon Cloud richtig nutzen: Warum der Mittelstand auf externes Know-how setzt

Erfahrene und seriöse externe Partner helfen dem Mittelstand dabei, einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten von Public Clouds zu bekommen und individuelle Lösungen zu schaffen: „Es geht ja nicht darum, den Kunden irgendwie den Zugang zur Public Cloud zu ermöglichen, sondern um die Entwicklung einer Lösung, die exakt auf seine speziellen Anforderungen zugeschnitten ist“, erklärt Maik Rosengart, Cloud Product Manager beim Service-Dienstleister und AWS-Partner PlusServer.

Diese idealen Komplettlösungen sind abhängig von der Branche und erfordern Know-how bei der Zusammensetzung, wie Rosengart fortführt: „Hosting oder Cloud, On-Premise-Hardware oder externe Infrastruktur – je nach Workload können die verschiedenen Ressourcen in hybriden Umgebungen so eingesetzt werden, dass sie ihre Stärken voll ausspielen können.“ Besonders beliebt sind dabei die sogenannten One-Stop-Shop-Anbieter. Sie übernehmen alle Dienstleistungen von der Beratung und Konzeption über die Realisierung und den Betrieb bis zum Kundensupport.

Zum Angebot gehören zudem eigene Rechenzentrums-Dienstleistungen wie Housing und Hosting sowie die Integration der lokalen IT. Überdies punkten externe Dienstleister bei Mittelständlern mit Technologie- und Umsetzungskompetenz. Auch das Wissen über aktuelle Datensicherheits- und Compliance-Vorgaben können Unternehmen bequem vom Dienstleister beziehen.

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