Black Friday: Jetzt auf Lastspitzen vorbereiten

Der Black Friday naht mit großen Schritten. Wer mit seinem Shop profitieren möchte, sollte jetzt wichtige Maßnahmen ergreifen.

Black Friday immer populärer in Deutschland

Am Black Friday locken Händler ihre Kunden mit großen Rabattaktionen und geben damit den Startschuss für die heiße Phase des Weihnachtsgeschäftes. In den letzten Jahren ist dieses Event aus den USA immer stärker zu uns herübergeschwappt. Im Jahr 2016 setzten die Händler hierzulande bereits 1,1 Milliarden Euro um, für 2017 wurde im Vorfeld 1,7 Milliarden Euro Umsatz prognostiziert.

Beim Black Friday nicht mitzumachen, ist für Händler fast keine Option mehr: Mittlerweile spart schon knapp jeder fünfte Deutsche auf die große Rabattschlacht im November. Um die besten Schnäppchen abzugreifen, informieren sich viele vorab im Internet, wo es wann die größten Preisnachlässe gibt. Sobald die Aktionen starten, beginnt der Ansturm auf die Webshops. Für Händler bedeutet das: Verfügbarkeit um jeden Preis. Der Worst Case wäre ein Totalausfall der Webshops und relevanter Prozesse, welche die Einkäufe erfassen und abwickeln. Das betrifft aber nicht nur den E-Commerce. Schließlich sind auch stationäre Händler betroffen, wenn die Kassensysteme oder EC-Kartenleser nicht mehr funktionieren, weil plötzlich der Server am anderen Ende down ist.

Schlechte Performance sorgt für Käuferfrust

Eine optimale User Experience gehört zu den Paradedisziplinen der Branche. Deshalb steht der reibungslose IT-Betrieb ganz oben auf der Prioritätenliste der Händler – so sollte es zumindest sein. Die IT-Abteilung ist in Alarmbereitschaft, um eventuelle Störungen so schnell es geht aufzufangen, ohne dass der Kunde etwas bemerkt. Gerade im Internet gefährdet der Ansturm die Webshop-Performance. Für solche Lastspitzen sollten schnell verfügbare sowie skalierbare Infrastrukturressourcen aus der Cloud bereitstehen. Dies ist der Dreh- und Angelpunkt, um den Betrieb der Webshop-Plattform sowie relevanter Anwendungen trotz hoher Auslastung zu gewährleisten.

Black Friday: Lastspitzen während verkaufsstarker Zeiten im Onlinehandel

Wenn die Infrastruktur nur für die übliche Grundlast ausgelegt ist, führen zusätzliche Anfragen zu einer Verlangsamung oder sogar Nichtverfügbarkeit. Eine wirtschaftliche Lösung bieten Ressourcen aus der Cloud, die nur bei Bedarf genutzt (und abgerechnet) werden.

Dabei sollte sich die IT-Abteilung nicht ausschließlich darauf fokussieren, sondern nach Auffälligkeiten in der gesamten IT-Infrastruktur etwa mittels eines SIEM (Security Information and Event Management) Ausschau halten. Gibt es ungewöhnlichen Traffic in den Netzwerken? Cyberkriminelle nutzen die Zeit rund um den Black Friday gerne, um Unternehmen beispielsweise mit Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (DDoS) zu erpressen. Den Datenverkehr gilt es also genau zu beobachten. Bahnt sich ein Denial of Service durch Überlastung an? Handelt es sich dabei gewissermaßen um Friendly Fire – also legitime Anfragen, die da auf die Server einprasseln? Oder sind hier Kriminelle am Werk? Für letzteren Fall ist eine DDoS Protection, die den eingehenden Verkehr analysiert, filtert und bereinigt, unerlässlich.

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Black Friday: Gut vorbereitet für die Schnäppchenjagd

Neben den oben genannten Aufgaben, welche die IT-Abteilung des Shopbetreibers im Vorfeld des Black Friday auf dem Zettel haben sollte, spielt auch die Kommunikation mit dem Provider eine wichtige Rolle. Ist das Setup flexibel genug gestaltet, um Lastspitzen abzufangen? Welche Möglichkeiten bestehen, um etwa mit Hilfe der Public Cloud Ressourcen automatisch bereitzustellen, soblad diese benötigt werden? Gibt es weitere Möglichkeiten, um den Kunden bei der Stange zu halten, wenn die eigentlichen Shopseiten gerade ausgelastet sind? Managed-Hosting- und -Cloud-Anbieter wie PlusServer besitzen eine tiefgehende Expertise speziell im Bereich E-Commerce. Sie können Shopbetreiber individuell beraten, welche Lösungen sich im Einzelfall am besten eignen.

Black Friday: Auswirkung schlechter Website-Performance

Lange Ladezeiten sorgen im Onlinehandel für viel Frust bei den Käufern (Quelle: Akamai)

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