Entwickeln in der Cloud mit Codesphere

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Wir haben mit dem Gründer-Trio Christian, Elias und Jonas über ihr Start-up und die Bedeutung der passenden Infrastruktur gesprochen.

Hallo ihr Drei! Vielen Dank, dass ihr euch heute die Zeit für unser Interview nehmt. Erzählt doch mal: Was genau ist Codesphere und wer sind eure Kunden?

Christian: Codesphere ist eine neue Art von Cloud Provider, speziell für Entwickler von skalierbaren WebApps. Anders als zum Beispiel bei AWS ist das Frontend von Codesphere unsere eigene, optimierte Web-IDE.
Codesphere ist die perfekte Lösung für Start-ups, Freelancer und Teams, die Code schreiben wollen, ohne sich zuerst um DevOps und Infrastruktur kümmern zu müssen.

Was hat euch dazu bewegt, Codesphere zu gründen?

Elias: Der Paradigmenwechsel in die Cloud ist allgegenwärtig. Volle Skalierbarkeit ist immer (noch) schwierig, zeitaufwendig und benötigt viele Ressourcen (finanziell sowie personell). Allerdings ist eine Skalierbarkeit für Millionen von Nutzern 2021 ohne Zweifel eine der wichtigsten Anforderungen an neue Software. Ich brauchte bei meiner Arbeit für Google oftmals Monate, um Code skalierbar in Produktion zu bringen. Codesphere entstand aus genau dieser Frustration.

Was ist das Besondere an Codesphere?

Elias: Wir denken Prozesse im Software Development grundsätzlich neu und haben uns dem Ziel verschrieben, zahllosen Entwicklerinnen und Entwicklern die Arbeit zu erleichtern. Statt auf dem Laptop zu entwickeln und den Code auf einer komplett anderen Infrastruktur (z.B. AWS) zu deployen, können Webanwendungen nun in genau der gleichen Umgebung erstellt werden, in der sie auch in Produktion laufen werden.
Durch unsere neue verteilte Architektur kann jetzt die Leistung eines gesamten Rechenzentrums genutzt werden – und das sogar während der Entwicklung (zum Beispiel um Builds auf Hunderten von Maschinen auszuführen oder um einfach zwischen Test- und Produktivumgebung zu wechseln).
Es wird kein „works on my machine“ mehr geben und zu einem immensen Plus an Produktivität führen.

Wie lautet eure Vision? Was möchtet ihr mit Codesphere erreichen?

Christian: Wir wollen für unsere User (und uns) die beste und schnellste Lösung zum Programmieren von skalierbaren WebApps entwickeln. Kurzum: Wenn jemand das neue YouTube oder Spotify entwickelt möchte, dann soll Codesphere immer die erste und beste Wahl sein!

Welche Herausforderungen hattet ihr bei der Entwicklung und dem Launch von Codesphere?

Jonas: Noch vor ein paar Jahren wäre die verteilte Architektur noch nicht möglich gewesen (zum Beispiel wegen neuer Funktionen in Kubernetes und CEPH-FS). Es ist auch nach wie vor eine Herausforderung, Desktop-Funktionen skalierbar zu machen. Ein Beispiel wäre hier das gemeinsame Bearbeiten von mehr als 50.000 Dateien.
Bei Codesphere haben wir unsere allererste Infrastruktur in einem kleinen deutschen Rechenzentrum betrieben. Dieses bot eine bedienerfreundliche Oberfläche, war GDPR-konform und im Vergleich zu den großen internationalen Konkurrenten deutlich günstiger.
Uns war allerdings nicht bewusst, dass dieser Dienstleister nur maximal zehn Server zur Verfügung stellte. Damit hat er keine Möglichkeit gehabt, langfristig mit uns zu skalieren, da unser Team in verschiedenen Ländern sitzt und Hunderte von Nodes nutzt. Die Kapazität hätte nicht einmal für unseren Launch ausgereicht.

Welche Anforderungen hattet ihr an euren Provider?

Jonas: Uns war wichtig, dass unser Provider über mehr als 80 Server in einem deutschen Rechenzentrum verfügt. Dabei sollte jeder Server mehr als 50 GB RAM besitzen.

Warum habt ihr euch für plusserver und die pluscloud open entschieden?

Jonas: plusserver und die pluscloud open erfüllen viele Anforderungen, die uns bei Auswahl sehr wichtig waren. Die pluscloud open ist DSGVO-konform und wird über OpenStack gemanagt. Sie basiert auf dem Sovereign Cloud Stack, einem Community-Projekt von Gaia-X. Darüber hinaus kann man die eigenen Server sozusagen im Rechenzentrum „besuchen“.  Zusammenfassend ist die pluscloud open technisch optimal für unser geplantes Wachstum. Mit ihr können wir preislich außerdem mit AWS, Azure und GCP konkurrieren. Darüber hinaus war die technische Beratung, der 24/7 erreichbare Support, ein SLA von 99,99 Prozent und die vielen Partner von plusserver für uns Gründe, warum wir uns für sie entschieden haben.

Was könnt ihr sonst noch zu der Zusammenarbeit mit plusserver sagen?

Elias: Super nett und professionell. 🙂

Vielen Dank für das Interview, Codesphere!

 

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