Container-Orchestrierung: Managed oder Eigenregie?

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Was man für die Container-Orchestrierung braucht – und wann Managed Kubernetes sinnvoll sein kann.

Container sind heute in der agilen Softwareentwicklung allgegenwärtig. Kein Wunder. Denn sie revolutionierten die Art und Weise wie neue Anwendungen entwickelt und ausgerollt werden.

Vor dem Einsatz von Container-Technologie gilt es jedoch einige Dinge zu beachten. So müssen Unternehmen auch ihre Strukturen und entsprechenden Prozesse anpassen. Das gilt für die Auswahl der passenden Tool- und Systemlandschaft ebenso wie für Organisatorisches. Eine Grundvoraussetzung ist es zudem, Business-Anwendungen von schwerfälligen Monolithen konsequent auf Microservices umzustellen.

In Produktivumgebungen bestehen Anwendungen dann meist aus vielen Microservices und Containern, die über unterschiedliche virtuelle und physische Hosts verteilt sind. Sie laufen entweder im eigenen Rechenzentrum oder in unterschiedlichen Cloud-Umgebungen. Je mehr Container und Microservices für eine Anwendung genutzt werden, desto komplexer wird deren Verwaltung.

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Container-Orchestrierung in Eigenregie

Die Container-Orchestrierung ermöglicht die Automatisierung der Bereitstellung, Verwaltung und Skalierung von Container-basierten Anwendungen. Dazu gibt es unterschiedliche Tools, die Unternehmen einsetzen können. Kubernetes hat sich inzwischen als De-facto-Standard für die Orchestrierung von Containern durchgesetzt. Cloud-Lösungen aus Deutschland wie die pluscloud unterstützen dieses Open-Source-System ebenso wie die großen Public-Cloud-Plattformen Microsoft Azure, Google Cloud Platform oder Amazon AWS.

Kubernetes stellt Container auf Clustern physischer oder virtueller Maschinen bereit. Die Orchestrierungs-Engine beseitigt dabei viele manuelle Prozesse, die zuvor mit der Bereitstellung und Skalierung von containerisierten Anwendungen verbunden waren. Das erleichtert das Deployment von Anwendungen über verschiedene Infrastrukturen im Rechenzentrum, in einer Private Cloud oder über verteilte Multi-Cloud-Umgebungen. Doch trotz dieser Vorteile ist ein reines Kubernetes vor allem für unerfahrene Anwender sehr komplex und erfordert eine lange Lernkurve.

Hier können Kubernetes-Distributionen wie Rancher den IT-Abteilungen das Leben erleichtern. Die Open-Source-Lösung bietet ein komplettes Tool-Stack rund um die Container-Orchestrierung und ermöglicht beispielsweise eine zentralisierte Authentifizierung, Zugangskontrolle und Überwachung.

Container-Orchestrierung als Managed Service

Die Verwaltung von Containern kann selbst mit Kubernetes für Unternehmen meist mit viel Aufwand und Komplexität verbunden sein. Auch der Kostenaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Vor allem regelmäßige Updates und das stete Monitoring erfordern nicht nur Personalaufwand, sondern auch Erfahrung mit Container-Technologie. Wollen Unternehmen die Vorteile von Containern zügig und kosteneffizient nutzen, kann ein Managed Service sinnvoller sein.

Heute bieten Managed Cloud Service Provider wie plusserver nicht nur reines Infrastructure as a Servcie (IaaS) an. Sie ergänzen vielmehr ihr Portfolio um Container as a Service (CaaS) bzw. Kubernetes as a Service oder Managed Kubernetes. Der jeweilige Service umfasst dabei den Aufbau der Infrastruktur für sicherheitskritische, skalierbare Applikationen und die Übernahme aller Schlüsselaufgaben des Container-Managements. Dazu zählen die Bereitstellung der Container, die Verwaltung der Container-Cluster, Skalierung, Monitoring sowie Reporting.

Zeit, Ressourcen und Kosten sparen

Im Rahmen der Digitalen Transformation spielt Software eine zunehmend strategische Rolle. Für Unternehmen bedeutet das, neue Anwendungen schnell zu entwickeln, um agil am Markt zu agieren und Wettbewerbsvorteile ausschöpfen zu können. Container-Technologie spielt hier eine Schlüsselrolle und ist aus der modernen Softwareentwicklung nicht mehr wegzudenken.

Doch nicht jedes Unternehmen hat die Zeit, die Kapazität sowie das Budget und Fachpersonal, um Container-Fachwissen intern aufzubauen. Hier bieten sich Managed Container Services an. Wenn diese außerdem Teil einer Multi-Cloud-Plattform wie plus.io sind, haben Unternehmen zugleich die Möglichkeit, komplexe Multi-Cloud-Umgebungen aufzubauen und effizient zu betreiben. Zudem können diese Managed Services individuell auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten werden. So haben auch kleine und mittlere Unternehmen die Chance, von der Container-Technologie zu profitieren.

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Titelbild von Valdas Miskinis auf Pixabay

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