Digitalisierung im Energiesektor: 6 Gründe für die Cloud

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Die Cloud unterstützt den Energiesektor dabei effiziente, schnelle und automatisierte Prozesse zu gestalten und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mit der Energiewende verfolgt die Bundesregierung das Ziel, mehr Energieeffizienz, Modernisierung, Innovationen und Digitalisierung bei der Strom- und Wärmeversorgung voranzutreiben. Dabei stellt die Digitalisierung und die zunehmend dezentrale Energieerzeugung den Energiesektor vor neue Herausforderungen.

Die Informationstechnologie (IT) ist in diesem Zusammenhang längst nicht mehr nur ein nützliches Hilfsmittel. Sie bildet vielmehr zunehmend das Rückgrat für neue Geschäftsmodelle, Serviceleistungen und wertschöpfende intelligente Prozesse in der Branche. Besonders moderne Cloud-Technologien können Unternehmen im Energiesektor dabei unterstützen, sich auf ihre Kernkompetenzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu fokussieren. Wir nennen die wichtigsten Gründe, warum sie auf die Cloud setzen sollten.

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1 – Mehr Flexibilität & Agilität

Im Rahmen der digitalen Transformation geht es darum, bestehende Geschäftsprozesse anzupassen und zu optimieren. Methoden zur agilen Zusammenarbeit und Kommunikation spielen hierbei eine wichtige Rolle. Diese können dank Cloud-Technologien einfach, kosteneffizient und schnell implementiert werden. Zudem bietet die Cloud dem Energiesektor ein Höchstmaß an Flexibilität, da benötigte IT-Ressourcen bedarfsgerecht skaliert und abgerechnet werden können.

2 – Intelligente Vernetzung

Die Digitalisierung führt dazu, dass in der Energiebranche neue dynamische Wertschöpfungsnetzwerke entstehen. Daran nehmen auch neue und teilweise branchenfremde Akteure teil. Viele von ihnen basieren ihre Dienste auf modernen Plattformen und etablieren sich zwischen dem Endkunden und dem Energieversorgungsunternehmen. Für die Unternehmen der Energiebranche bedeutet das, dass sie zukünftig eine übergreifende Zusammenarbeit aller Marktteilnehmer fördern und forcieren müssen. Die Cloud stellt die dazu nötige IT-Infrastruktur schnell, zuverlässig und zu geringen Investitionskosten bereit.

3 – Effiziente Prozesse

Das „Internet der Dinge“ (IoT) ist ein wichtiger Grundbaustein für die Gestaltung moderner dezentraler Energiesysteme. So liefern intelligente Messegräte wie Smart Meter fortwährend Daten über den aktuellen Stromverbrauch. Die intelligenten Systeme können über eine hochsichere Cloud-basierte Messinfrastruktur ausgewertet und die Daten aggregiert und versendet werden. So bilden diese Systeme die Grundlage dafür, dass Energieunternehmen einen Überblick über den tatsächlichen Stromverbrauch erhalten. Die Unternehmen können dann auf Basis dieser Daten ihre bestehenden Prozesse optimieren, effizienter gestalten und neue Angebote entwickeln.

Was bedeutet eigentlich…

Smart Meter

Als Smart Meter bezeichnet man intelligente Messsysteme. Sie messen kontinuierlich den Stromverbrauch und können so beispielsweise Einsparmöglichkeiten für die Verbraucher aufzeigen. Zudem helfen sie den Energieerzeugern dabei, einen Überblick über die Einspeisungsleistung zu bekommen. Und Netzbetreiber erhalten einen Überblick über die Auslastung der Versorgungsnetze.

Smart Grid

Als Smart Grid bezeichnet man ein intelligentes Stromnetz. Alle Teilnehmer also Verbraucher, Stromerzeuger und Netzbetreiber sind im Smart Grid intelligent miteinander vernetzt. Das Smart Grid kombiniert somit Stromerzeugung, -speicherung, und -verbrauch  in Echtzeit miteinander.

4 – Optimiertes Big Data Management

Gerade die zunehmende Dezentralisierung der Energiesysteme führt dazu, dass Systeme wie Smart Meter immer mehr Daten in der Branche sammeln. Doch die Vorteile dieser Systeme und ihrer Datenmengen können Unternehmen nur nutzen, wenn sie diese auch sinnvoll auswerten können. Die Hochverfügbarkeit dieses enormen Datenvolumens in der Cloud erlaubt es Energieunternehmen, schnell zu handeln und sich Wettbewerbsvorteile zu sichern. Denn die Unternehmen können durch die Aufbereitung, Mustererkennung und Auswertung der Daten und eine Echtzeitverarbeitung in der Cloud neue Geschäftspotenziale erschließen. Zudem können sie schneller reagieren beispielsweise auf Incident-Meldungen oder sie können nachfrageseitige Lastspitzen besser abfedern.

5 – Geringere IT-Kosten

Nicht zuletzt unterstützen moderne Cloud-Technologien den Energiesektor dabei, ihre Investitions- und Betriebskosten nachhaltig zu senken. Denn alle benötigten Ressourcen können bei spezialisierten Cloud Service Providern flexibel und skalierbar je nach Bedarf gebucht und bezahlt werden. Die benötigten Ressourcen stehen somit schnell zur Verfügung.

Mittels Cloud können Energieunternehmen also eine hocheffiziente automatisierte IT aufbauen, die alle Prozesse als digitalen Workflow implementiert. So reduziert die Cloud Schnittstellen zwischen den einzelnen IT-Systemen und hilft dabei, Prozesse effizienter zu gestalten. Die Bearbeitung von Kundenanfragen, Kundenwechseln, Kommunikation mit Marktteilnehmern ist via Cloud häufig professioneller und kostengünstiger durchzuführen als über On-Premise-Systeme. Und die Energieunternehmen müssen intern kein eigenes IT-Fachwissen aufbauen.

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6 – Fokussierung auf das Wesentliche

Gerade in der Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Cloud Service Provider verschafft die Cloud Unternehmen der Energiewirtschaft viele Freiräume. Es ist wichtig, die passende Cloud-Strategie zu erarbeiten und umzusetzen. Cloud Service Provider wie plusserver haben das notwendige Know-how und die Erfahrung, die unterschiedlichen Cloud-Möglichkeiten auf die individuellen Rahmenbedingungen anzupassen.

Sie unterstützen zunächst mit professionellen Beratungsleistungen, um die passende Cloud-Strategie zu entwickeln. Dann übernehmen sie die Verantwortung für Infrastruktur, Sicherheitsaspekte, Systemwartung und Updates. Die genutzten Cloud Services sind somit immer auf dem aktuellen Stand. Die Energieunternehmen können den so gewonnen Freiraum nutzen, um sich voll und ganz auf die aktuellen Herausforderungen der Branche zu fokussieren. Sie können sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und neue wertschöpfende Prozesse und Services einführen.

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Titelbild von andreas160578 auf Pixabay

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