OpenStack: Perfekter Webauftritt für Douglas

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Für ein besonderes Einkaufserlebnis setzt Douglas auf die OpenSource-Plattform OpenStack.

Bei Cloud-Technologien scheiden sich bislang noch die Geister. Während die einen bei ihrer Cloud auf kommerzielle Virtualisierungslösungen schwören, setzen andere lieber auf Open-Source-Technologien. Am Beispiel der Douglas GmbH wird deutlich, dass letztere gerade bei speziellen Anforderungen ihre Vorzüge voll ausspielen.

Was ist OpenStack? Mehr erfahren.

OpenStack: 5 Vorteile für Unternehmen

Als Cloud-Management-Framework kann OpenStack als Infrastruktur für Public, Private und Hybrid Clouds eingesetzt werden. Warum sich Unternehmen wie Douglas für OpenStack entscheiden, liegt im Wesentlichen an diesen Faktoren:

  • Flexibilität: OpenStack ist eine offene Technologie mit einer modularen Struktur und bietet somit ein hohes Maß an Interoperabilität: Die Software ermöglicht es, zahlreiche Anwendungen einzubinden sowie bestehende Systeme anzubinden. Dafür stehen standardisierte, gut dokumentierte Schnittstellen zur Verfügung. Zudem lässt OpenStack Unternehmen die freie Wahl, welche Hardware sie einsetzen möchten.
  • Freiheit: Kommerzielle Software bietet neben einer Reihe von Vorteilen auch den Nachteil, dass man sich an einen Anbieter bindet (Vendor-Lock-in) und an dessen Schnittstellen und Partner gebunden ist. Diese Restriktionen entfallen bei einer Open-Source-Lösung.
  • Innovation: Dank des Open-Source-Prinzips können die Nutzer selber an der Software mit entwickeln und Features, die ihnen fehlen, selbst hinzufügen. Die große Community sorgt für Synergieeffekte und Innovationspotenzial.
  • Kosten: OpenStack bietet sowohl kostenfreie Versionen, die das Budget schonen, als auch gebührenpflichtige Lizenzen. Diese bringen etwa eine höhere Stabilität und besseren Support mit sich.
  • Skalierbarkeit: Sofern alle eingebundenen Komponenten optimal konfiguriert sind, können Unternehmen mit OpenStack beliebig skalieren. Sowohl bei starkem Wachstum als auch bei kurzfristigen Lastschwankungen.

Der Faktor Skalierbarkeit gilt vor allem auch für Douglas: Ob bei speziellen Beauty-Wochen, zum Valentinstag oder in der Vorweihnachtszeit: Auch bei höherem Besucheraufkommen soll jeder Kunde ein einwandfreies Shopping-Erlebnis genießen. Um diese und weitere Anforderungen realisieren zu können, arbeitet Douglas mit PlusServer als Managed Cloud Service Provider zusammen.

Erfolgreiche Migration

In enger Abstimmung mit seinem Kunden hat PlusServer eine flexible Cloud-Infrastruktur auf Basis von OpenStack entwickelt. Auch die Migration des bestehenden Online-Shops in die neue Umgebung hat der Provider geplant und durchgeführt. Seitdem sorgt eine OpenStack-Farm mit ca. 400 Instanzen und 60 Host-Systemen sowie Storage- und Switching-Lösungen für eine hohe Leistung der Infrastruktur auch in laststarken Zeiten.

Statt weiter an einem stark gewachsenen und nur
noch schwer zu wartenden System festzuhalten,
stellte sich die Migration auf eine neue skalierbare
Cloud-Umgebung trotz der nötigen kurzen Downtime
des Online-Shops sehr schnell als die richtige
Entscheidung heraus.

(Auszug aus: Case Study „20.000 Emotionen in der PlusServer-Cloud“)

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In der Case Study erfahren Sie mehr darüber, wie Douglas die Performance seines Webshops mit einer OpenStack-Lösung gesteigert hat.

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OpenStack: Bedenken und Hemmschuhe

Wie bei vielen Technologien stellt sich auch hier die Frage nach der Sicherheit. Hat der öffentliche Quellcode etwa Nachteile im Hinblick auf mögliche Sicherheitslücken und Angriffsflächen? Ja und nein. Denn so schnell Bugs theoretisch von Cyber-Kriminellen aufgefunden werden könnten, so schnell arbeitet auch die Vielzahl der Community-Mitglieder daran, diese Lücken zu schließen. Zudem stellt die Foundation ein eigenes Sicherheitsprojekt zur Verfügung und unterstützt Entwickler durch Tools, mit dem sie ihre Quellcodes auf Fehler untersuchen können.

Open-Source-Lösungen haftet häufig das Stigma an, dass sie nicht zukunftssicher seien. Zu sehr hängt ihr Fortbestehen vom anhaltenden Interesse der Community ab. Doch gibt es neben Linux zahlreiche weitere Erfolgsgeschichten, die beweisen, wie langlebig Open Source sein kann. So erfreut sich OpenStack nicht nur einer der am schnellsten wachsenden Communitys. Es wird auch von 693 Unternehmen unterstützt.

Bleibt noch die Frage nach der Komplexität einer OpenStack-Lösung. Und im selben Atemzug, wie groß das spezifische Know-how im Unternehmen sein muss, um die Cloud-Technologie erfolgreich einzusetzen. Support steht durch die Community grundsätzlich in ausreichender Menge zur Verfügung. Dennoch ist es ratsam, die Zusammenarbeit mit einem Spezialisten zu suchen, der bereits über Erfahrung mit der Umsetzung solcher Projekte verfügt. Dazu raten auch die Analysten von Crisp Research im folgenden Report:

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Der Report befasst sich mit der Frage, ob Unternehmen eher auf Eigenbetrieb oder Managed OpenStack setzen sollten. Vier Lösungsszenarien werden vorgestellt.

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