Wie der Mittelstand 40 Prozent IT-Kosten sparen kann

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Warum die Cloud für KMU eine wirtschaftliche Alternative zum eigenen Rechenzentrum bietet.

Der Mittelstand bildet das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und ist weltberühmt für seine Innovationskraft. Bestes Beispiel dafür sind die vielen Hidden Champions – führende Spezialisten in ihren jeweiligen Nischen. In einem Bereich haben viele deutsche KMUs im Schnitt jedoch noch etwas Nachholbedarf: der Digitalisierung. Ideen sind vorhanden, der Weg zur Umsetzung ist jedoch lang und schwer. Nicht nur deshalb hat sogar die Bundesregierung unter Leitung des Wirtschaftsministeriums ein Digitalisierungsprogramm für den deutschen Mittelstand gestartet. Die Digitalisierung der Ressourcenplanung (Enterprise Resource Planning, ERP) steht dabei häufig im Mittelpunkt.

Viele Unternehmen stehen vor dieser Herausforderung, ihre Prozesse und Planungen zu transformieren. Neben der organisatorischen Herausforderung ist die IT hierbei besonders gefragt. Sie muss gemeinsam mit der Geschäftsführung einen Weg finden, diese Digitalisierung der Prozesse zu planen, vorzubereiten und zu implementieren. Falsche Strategien können teuer werden oder die Bereitstellung wichtiger Anwendungen verzögern. Gleichzeitig herrscht in beinahe allen Branchen Handlungsdruck. Dieses Dilemma sorgt für Verunsicherung. Ohne vorhandene Infrastruktur wirken Digitalprojekte – wie beispielsweise die Einführung eines CRMs, neuer Marketingtools oder eines Kundenportals – wie eine gigantische Herausforderung. Viele Unternehmen zögern deshalb und möchten lieber zunächst keinen Schritt gehen, als einen falschen zu machen.

On-premise lohnt sich meist nicht

Mittelständler sind Spezialisten für ganze andere Branchen- und Marktsegmente als dafür, ein privates Rechenzentrum zu betreiben. Die Infrastruktur on-premise bereitzustellen, bedeutet immer, auch die Grundvoraussetzungen dafür erfüllen zu müssen: Netzanbindung, ausfallsichere Stromversorgung, physische Sicherheit, Kühlung etc. Unternehmen binden mit diesem Aufwand zahlreiche Ressourcen, die nur indirekt dazu beitragen, den operativen Betrieb effizienter zu machen.

Der größte Vorteil, den Unternehmen darin sehen, die eigene Infrastruktur für neue Anwendungen zu betreiben, ist das Gefühl von Kontrolle. Alles von der Hardware über die Software liegt in eigener Hand. Auf der Gegenseite bindet dies die eigene IT, statt dieser den Freiraum zu geben, sich auf produktive Anwendungen und IT-Strategie zu konzentrieren. Unternehmen, die ihre Kern-Anwendungen in einer Managed Cloud aufsetzen, bleiben strategisch und operativ flexibler. Die Verantwortlichen können jederzeit Kapazität nachjustieren, müssen sich keine Gedanken um die Performance und Verfügbarkeit im Betrieb machen.

3 Vorteile der Cloud für KMU

Hier sind drei Vorteile für Unternehmen, ihre Anwendungen in einer Managed Cloud laufen zu lassen, statt selbst zu einem Infrastrukturbetreiber zu werden:

  1. Die richtige Strategie spart Kosten

Harte Zahlen lügen nicht. Diese Beispielrechnung zeigt, wie ein Unternehmen mehr als 70.000 Euro oder rund 40 Prozent über einen Zeitraum von drei Jahren sparen kann, wenn eine ERP-Anwendung in der Cloud statt on premise läuft. Der größte Posten sind dabei Personalkosten und das Netzwerk. Wenn die Kosten für den IT-Notdienst, das Backupmanagement und andere nötige Maßnahmen wie die Netzanbindung ausgelagert sind, spart das nicht nur Kosten: Unternehmen lagern damit auch die Logistik und die Kopfschmerzen aus, die mit der benötigten extrem hohen Verfügbarkeit einhergehen.

Kostenvergleich Cloud für KMU: PlusCloud vs. On-premise

  1. Transparente Abrechnung und Planung

Vielen Unternehmen im Mittelstand fällt es sehr viel leichter, flexible, laufende Kosten zu bewilligen, statt große Einmal-Investitionen zu tätigen. Kein Wunder, denn bei laufenden Kosten fehlt nicht nur die hohe Hürde der Investition für die Anschaffung, sondern die Buchhaltung freut sich über unkompliziert absetzbare Geschäftsausgaben im Vergleich zu einer Abschreibung auf Anschaffungen.

  1. Mehr Flexibilität

Der vielleicht größte Vorzug einer Cloud-Lösung ist die Flexibilität. Die Entscheider und IT-Experten in Unternehmen müssen sich nicht für viele Jahre auf die Kapazität des Storages, der Bandbreite und der Rechenleistung oder der genutzten Plattformen festlegen. Stattdessen buchen sie nur das, was sie jeweils brauchen. Saisonale Schwankungen und neue Anforderungen durch neue Anwendungen können diese Unternehmen ganz einfach antizipieren und rechtzeitig virtuell aufrüsten.

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Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

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